Dewert-Liegen - Mit Sicherheit!


Neue Sicherheitseinrichtung
Entsprechend der aktuellen BfArM-Empfehlung

Zur Vermeidung von Unfällen muss die Sicherheit gerade von elektromotorisch höhenverstellbaren Liegen an oberster Stelle stehen.

Laut gesetzlicher Anforderung müssen elektromotorisch verstellbare Liegen eine automatische Vorrichtung zum Deaktivieren der Bedienelemente für die Bewegung der Liege aufweisen. Die Reaktivierung der Bedienelemente für die Bewegung der Liege muss so ausgelegt sein, dass sie nicht versehentlich durch Patienten, Anwender oder Dritte wieder aktiviert werden kann.

Aufgrund der aktuellen BfArM-Empfehlung sind unsere elektromotorisch höhenverstellbaren Liegen mit der neuen integrierten Sicherheitseinrichtung ausgestattet (Art-Nr. 1999 bzw. B1999). Diese verriegelt den Antrieb automatisch nach der letzten Bedienung. Dadurch wird die Sperrbox (Art.-Nr. 1993 bzw. B1993), die ein manuelles Eingreifen voraussetzt, ersetzt.

Integrierte Sicherheitseinrichtung

Somit ist, in Anlehnung an die EN 60601-2-52-2, der Antrieb der elektromotorisch höhenverstellbaren Liegen mit einem Schutz gegen unautorisierte/unbeabsichtigte Bedienung ausgestattet. Hierbei fällt dieser 3 Sekunden nach der letzten Bedienung in einen „Schlafmodus“ und kann nur mit einer definierten Schaltfolge, dem sogenannten Doppeltipp, wieder aktiviert werden.

Wird der Schaltzyklus der Doppeltippfunktion nicht eingehalten, lässt sich der Antrieb
nicht betätigen. Nach 30 s Betätigung in eine Fahrtrichtung schaltet der Antrieb ab und fällt in den Schlafmodus. Der Antrieb kann noch bis zu 3 s nach der letzten Betätigung zur Feinjustierung betrieben werden. In diesem Zeitfenster kann jede Fahrrichtung wieder für maximal 30 s verfahren werden. Der Antrieb fällt immer 3 s nach der letzten Betätigung automatisch in den „Schlafmodus“.

Zusätzlich kann die Liege durch weitere sicherheitstechnische Optionen ausgestattet werden:

Sperrbox am Untergestell

Diese ermöglicht dem Bediener, die Liege beim Verlassen aktiv zu deaktivieren. Damit ist ein versehentliches Betätigen z.B. durch Unbefugte gar nicht möglich und kann zu keiner Personengefährdung führen.

Sperrboxen sind seit vielen Jahren bekannt und können durch Einbindung in die betrieblichen Abläufe zusätzlich für Sicherheit sorgen. Sichern Sie bei Verlassen und Nichtbenutzung der Liege diese gegen unbeabsichtigte Verstellung. Ziehen Sie den Magnetstift aus der Sperrbox. Dann ist die Stromversorgung des Motors unterbrochen und ein Verstellen nicht möglich. Aktivieren Sie den Motor, indem Sie den Stift in die graue Sperrbox einstecken. Die Stromversorgung des Motors ist nun aktiv (grüne LED leuchtet auf) und die Liege kann wunschgemäß verstellt werden.

Motor mit Freilaufkupplung

Der Hubmotor kann mit einer Freilaufkupplung ausgestattet werden. Hierdurch wird der Kraftschluss beim Abwärtsfahren auf ein Hindernis unterbrochen. Es wirkt somit nicht mehr die aktive Zugkraft des Motors, sondern lediglich die einfache Gewichtskraft des Liegenoberteils. Im Falle einer unvorhersehbaren Einklemmung ist das Verletzungsrisiko deutlich abgemindert.

Fußschalterabdeckung

Der Fußschalter wird durch ein Gehäuse nach oben hin abgedeckt. Dadurch wird eine ungewollte oder unbefugte Betätigung erschwert.

Nachrüstung von Altbestandsliegen

Die im Jahre 2004 vom BfArM ausgesprochene Empfehlung bezüglich notwendiger Nachrüstung von Altbestandsliegen bleibt weiterhin bestehen und der Einsatz einer Sperrbox als alleinige Sicherheitseinrichtung weiterhin erlaubt.

Hierzu bieten wir Ihnen 2 Ausführungen:

Art.-Nr. 1990: Sperrbox mit Halterung zum Anschrauben für Dewert-Liegen, mit spezifischem eckigen Stecker

 

 

Art-Nr. 1996: Sperrbox mit Halterung zum Anschrauben, für den universellen Einsatz, mit Netzkupplung zum Einstecken des Netzsteckers