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Dewert-Liegen - mit Sicherheit!

Integriertes Sicherheitskonzept entsprechend der aktuellen BfArM-Empfehlung

Neuheit: jetzt auch mit Drei-Stufen-Fußschalter

Sicherheit muss gerade bei elektromotorisch höhenverstellbaren Liegen an oberster Stelle stehen.

Laut gesetzlicher Anforderung müssen elektromotorisch verstellbare Liegen eine automatische Vorrichtung zum Deaktivieren der Bedienelemente für die Bewegung der Liege aufweisen. Die Reaktivierung der Bedienelemente für die Bewegung der Liege muss so ausgelegt sein, dass sie nicht versehentlich durch Patienten, Anwender oder Dritte wieder aktiviert werden kann.

Aufgrund der aktuellen BfArM-Empfehlung sind unsere elektromotorisch höhenverstellbaren Liegen mit der neuen integrierten Sicherheitseinrichtung ausgestattet (Art-Nr. 1999 bzw. B1999). Diese verriegelt den Antrieb automatisch nach der letzten Bedienung. Dadurch wird die Sperrbox, die ein manuelles Eingreifen voraussetzt, ersetzt.

Zusätzlich dazu und dem im Niedervolt-Motor integrierten Freilauf (mit Ausnahme der Hubsäulen), möchten wir Ihnen ein weiteres Element zur Erhöhung der Sicherheit vorstellen: den Drei-Stufen-Fußschalter.

Integriertes Sicherheitskonzept

Doppeltipp-Aktivierung

Schutz gegen unautorisierte/unbeabsichtigte Bedienung

Der Antrieb der elektromotorisch höhenverstellbaren Liegen ist mit einem Schutz gegen unautorisierte/unbeabsichtigte Bedienung ausgestattet. 3 Sekunden nach der letzten Bedienung verriegelt der Motor automatisch, die Freischaltung kann nur mit einer definierten Schaltfolge, dem sogenannten Doppeltipp, erfolgen.

Motor mit Freilaufkupplung

Schutz des Bedieners

Die Freilaufkupplung im Antrieb ermöglicht beim Abwärtsfahren auf ein Hindernis eine Unterbrechung des Kraftschlusses. Im Falle einer unvorhersehbaren Einklemmung ist das Verletzungsrisiko deutlich abgemindert.

Drei-Stufen-Fußschalter

Schutz des Bedieners

Dieser kann vor Klemmungen und Quetschungen des Bedieners während der Höhenverstellung schützen. Sobald der Bediener starken Druck auf die Abwärtstaste des Fußschalters ausübt, wird im Fußschalter eine dritte Stufe aktiviert. Diese löst ein sofortiges Stoppen des Motors aus. Der Motor verfährt anschließend automatisch einige cm nach oben, um den Bediener im Falle einer Einklemmung zu befreien.

Doppeltipp-Aktivierung

Der Antrieb der elektromotorisch höhenverstellbaren Liegen ist mit einem Schutz gegen unautorisierte/unbeabsichtigte Bedienung ausgestattet. Hierbei fällt dieser 3 Sekunden nach der letzten Bedienung in einen „Schlafmodus“ und kann nur mit einer definierten Schaltfolge, dem sogenannten Doppeltipp, wieder aktiviert werden.
 

Wird der Schaltzyklus der Doppeltippfunktion nicht eingehalten, lässt sich der Antrieb nicht betätigen. Nach 30 Sekunden Betätigung in eine Fahrtrichtung schaltet der Antrieb ab und fällt in den Schlafmodus. Der Antrieb kann noch bis zu 3 Sekunden nach der letzten Betätigung zur Feinjustierung betrieben werden. In diesem Zeitfenster kann jede Fahrrichtung wieder für maximal 30 Sekunden verfahren werden. Der Antrieb fällt immer 3 Sekunden nach der letzten Betätigung automatisch in den „Schlafmodus“.

Abb. unten zeigt die Aktivierung des Motors durch Fußschalter bzw. Handschalter:

Handschalter: Die Anleitung zum richtigen Umgang mit der Doppeltipp-Steuerung

Fußschalter: Die Anleitung zum richtigen Umgang mit der Doppeltipp-Steuerung

Motor mit Freilaufkupplung

Der Hubmotor der Serien DX1, 2000XLE, 2800XLE, 4000E und 4800E sowie der motorisch höhenverstellbaren Stehbretter und Schwerlastliegen ist mit einer Freilaufkupplung ausgestattet. Hierdurch wird der Kraftschluss beim Abwärtsfahren auf ein Hindernis unterbrochen. Es wirkt somit nicht mehr die aktive Zugkraft des Motors, sondern lediglich die einfache Gewichtskraft des Liegenoberteils. Im Falle einer unvorhersehbaren Einklemmung ist das Verletzungsrisiko deutlich abgemindert.

Bei den Serien 6000E und 6800E (Hubsäulenliegen) ist ein Freilauf nicht vorgesehen. Aufgrund des sicherheitstechnisch unkritischen Höhenverstellmechanismus besteht hier keine Notwendigkeit.

Drei-Stufen-Fußschalter

Der Drei-Stufen-Fußschalter kann vor Klemmungen und Quetschungen des Bedieners während der Höhenverstellung schützen. Sobald der Bediener starken Druck auf die Abwärtstaste des Fußschalters ausübt – beispielsweise, weil der Liegenoberrahmen auf sein Bein drückt – wird im Fußschalter eine dritte Stufe aktiviert. Diese löst ein sofortiges Stoppen des Motors aus. Der Motor verfährt anschließend automatisch einige cm nach oben, um den Bediener im Falle einer Einklemmung zu befreien. Darüber hinaus bedingt der Drei-Stufen-Fußschalter eine neue Generation von Antrieben. Hier ist zukünftig eine Vielzahl von Sicherheitsabfragen integriert.

Der Drei-Stufen-Fußschalter erweitert das bereits vorhandene integrierte Sicherheitskonzept. Zusätzlich zu der Doppeltipp-Aktivierung bietet er, ebenso wie der bereits seit Jahren verbaute Freilaufmotor, ein Sicherheitselement, das dem Schutz des Bedieners dient und so mehr Sicherheit in der täglichen Praxis gewährleisten kann.

Der Drei-Stufen-Fußschalter ist ab Mitte Januar 2025 als ein neuer, wichtiger Bestandteil des Sicherheitsstandards bei elektromotorisch höhenverstellbaren Liegen verfügbar und wird den bisherigen Fußschalter ersetzen.

Daher wird ab Lieferdatum Mitte Januar 2025 der Handschalter in der Grundausstattung aller Liegen mit elektromotorischer Höhenverstellung den Fußschalter ersetzen. Der Drei-Stufen-Fußschalter ist dann als Ausstattungsoption wählbar. Weiterhin kann die Liege auch mit umlaufender bzw. längsseitiger Fußbedienung ausgestattet werden, die dritte Stufe ist allerdings nur in Verbindung mit dem neuen Drei-Stufen-Fußschalter erhältlich.

Die Anleitung zum richtigen Umgang mit dem Drei-Stufen-Fußschalter

Bei der Bedienung zu beachten:
Bei jeder Betätigung der Abwärtstaste muss auch der silberne Knopf gedrückt werden - dazu ist der Fuß mittig auf der Abwärtstaste zu platzieren.

Zusätzlich kann die Liege mit einer weiteren sicherheitstechnischen Option ausgestattet werden:

Sperrbox am Untergestell

Diese ermöglicht dem Bediener, die Liege beim Verlassen aktiv zu deaktivieren. Damit ist ein versehentliches Betätigen z.B. durch Unbefugte nicht möglich und kann folglich zu keiner Personengefährdung führen.

Sperrboxen sind seit vielen Jahren bekannt und können durch Einbindung in die betrieblichen Abläufe zusätzlich für Sicherheit sorgen:
Sichern Sie bei Verlassen und Nichtbenutzung der Liege diese gegen unbeabsichtigte Verstellung. Ziehen Sie den Magnetstift aus der Sperrbox. Die Stromversorgung des Motors ist dann unterbrochen und ein Verstellen nicht möglich.
Aktivieren Sie den Motor, indem Sie den Stift in die graue Sperrbox einstecken. Die Stromversorgung des Motors ist nun aktiv (grüne LED leuchtet auf) und die Liege kann wunschgemäß verstellt werden.

Art.-Nr. (B)1993